A Allein Am Wegesrand An der eigenen Stelle Auf ein Neues Augen der Welt Autofahrer B Blumen im Wasser würden ertrinken C D Das alte Wort Das dunkel der Nacht Das leere Herz Das Tor im Fels Das Vorne Dein eigenes Leben Dein Traum Deinen Welten freien Lauf Denken Der andere Weg Der erste Gedanke Der Lauf der Geschichte Der Moment in dem nichts geschah Der Narr des Menschen Der Pokal des Verlierens Der Schrei aus dem Wald Der Traum vom eigenen Glück Der Weg Der Weg der Gedanken Der Weg zu Fuß Desinteresse Die Antwort auf Die Anzahl der Steine Die Ballade von der vergessenen Kindheit Die eigene Geschichte Die einst so stolze Burg Die Flut der Träume Die fünfte Zeile Die Reinheit Die verschwundene Erinnerung Die Welt setzt es gleich Durch die dichten Wolken Durch die Welten Düstere Gedanken E Ein Lied Ein tiefer Tag Ein toller Tag Einen Traum zu kaufen Erinnerung Erleben und beobachten Erschöpfte Gedanken F Fern vom Leben Frieden G Gedacht, gesagt, getan Gefühltes Leben Gejagter Gedanke Geliebte Gedanken Geschaffen Geschichten und Träume Getrocknete Tränen Gewinnen Große Dinge Große wahre Fragen H Heilung deines Wesens Hochmut zu trinken Hoffnung I In kaltem Eis J Jenseits der Nacht K Kälte L Lange Reden, dummer Sinn Lauf der Dinge Lauschender Klang Leeres Land Licht und Dunkelheit Lied der Nacht Linke Lustig bis zur Dankbarkeit M Mag es sein wollen Mag sein wie es will Meine Zeit N Nichts getan O P Q R Regen Ruhe S Salz auf der Haut Sorglos gedacht Stile, wer weiß Stolz in der Stimme Sturm über dich Suchen und finden T Tag und Nacht Tanz des Lebens Tief drin in dir Trinkspruch U Unerfüllt V Verbündete Vertrauen Verwunschen Vom Glas das niemals brach Vom Stolz sich im Sturm zu drehen Vor dem Tag kommt die Nacht W Wagemut, Bescheidenheit Waldwirsch (dich) Wärme der Haut Warten auf die Zeit Was blieb Was kommt Was wäre wenn Weg der Welten Welten gehen Winterwald Wort im Ohr X Y Z Zeit der Wege Zeit zu warten Zu Hilfe zu eilen Zum ersten mal nichts getan Zum Leben entfernt |
Die einst so stolze Burg Steine liegen wahllos an der Seite des Weges, ungeachtet führt mein Weg durch sie hindurch Steine, die einst zusammen gehörten, die zu Mauern gestapelt waren. Mauern, die einst Menschen beschützten, vor der Wildnis, vor Tieren und dem nahenden Feind. Dann sehe ich sie vor mir, die Reste eines einst so stolzen Burg. Die äußeren Mauern weit verstreut, die inneren eingestürzt Menschen hatten sie einst gebaut Mit ihrem Schweiß und ihrem Blut. Und vielleicht haben Menschen sie auch wieder zerstört. Vielleicht wurde sie einfach nur verlassen Weil sie nicht mehr zeitgemäß war. Verlassen , vergessen, verfallen. Ihre Mauern schützten Generationen Aber danach verlies sie der Mensch Vielleicht die Zeit und die Natur, die das werk des Menschen zerstörte, ich weiß es nicht. Keine Tafel auf der steht, wie die einst so stolze Burg hieß, nur ein schwarzes Rechteck in einer Landkarte, Namenlos, der einst so stolze Burg. So stehe ich vor ihr und sehe sie an. Ich gebe ihr selbst einen Namen, Friedensburg. Ein großes Wort für eine einst große Burg. Jetzt nur eine unbedeutende Ruine Zerstört, verlassen, vergessen. Aber da sehe ich plötzlich Eine kleine Blechtafel, in einem vom Wetter geschützten Winkel. In acht Sätzen ist alles geschrieben, was man über die Burg weis. Der Name ist anders, als der, den ich ihr gab, aber mit einem Schlag wird aus der unbedeutenden Ruine wieder eine stolze Burg Und ich blicke lächelnd an ihr hoch. Tanz des Lebens
Der Tanz
des Lebens,
immer der
gleiche Rhythmus
aber
jeder Takt völlig anders
niemals
wiederholt er sich,
und ist
doch immer das selbe.
Tausend
Instrumente klingen,
dennoch
herrscht absolute Stille.
Du
bewegst dich im Rhythmus,
zu
welchem Rhythmus?
Milliarden
gleiche und doch verschieden.
Tanzt du
zu einem oder zu allen
Der Tanz
des Lebens,
ein
wilder Tanz,
dennoch
bewegst du dich kaum.
Findest
Gefallen oder Abscheu.
Ein
freier Tanz,
traumhaft
schön.
Der Tanz
des Lebens
Der
schönste aller Tänze,
nie weist
du was der nächste Takt bringt.
Tausend
Pauken oder eine Violine.
Die
Anzahl spielt keine Rolle,
für einen Tanz, der kein Ende hat.Vom Glas das niemals brach Weite Ferne weilen sehen, in allen Farben. Unsichtbarkeit und Dunkelheit, auf große Reise gehen. Fernab allen Dingen und Sein, Dunkelheit wird zu hellstem Schein. Unhörbar zu zweit vereint. Glauben an dich allein, von unendlicher macht, fürchtet es keinen Feind, obwohl du deine Furcht kennst. Oder gerade deshalb. Tausen Scherben, wo einst das Glas war. Die Ballade von der vergessenen Kindheit Gebleichtes Leben, dem Untergang gleich, gestärkte Ehren, im Wandel der zeit, ein kleines Lied in schroffem Fels gesehen den Weg, und ihn doch verlassen. Starrende Sucht, entlang aller Wasser, gewissenlos stur, die Kindheit vergessen, keine Musik nur nach vorn Träume von früher, liegen auf Halde. Gerissene Furcht, kein Blick zurück, unerfüllte Suche, nach den Dingen der nacht, plötzlich ein Schrei aus dem Bild der Welt tödliche Leere, in Gewissen vereint. Geliebt am Morgen, getrauert in der Nacht, Die Liebe durch Geld, miteinander verbracht, das große Nichts im Schleier verwischt gepeinigte Seele, für den nächsten Gast auftischt. Fern von dir selbst, fern in der Nacht, fern vom Leben, noch weiter entfernt gedacht, geschriebene Worte auf wellen aus Eis an manchen Momenten, dennoch zurück gedacht. Zurück zum warten, warten auf was, auf den Tag, oder auf die Nacht, warten auf alles warten auf nichts warten darauf, das der Gedanke dich findet. Oder die Suche, Suche nach verborgenem, Suche nach Leid, Suche nach der Freud, durchtrieben gemein erwischt sein den Weg durch die Nacht, am Fenster verbracht. Gedanken du Wünsche, hinter Schleiern versteckt, geschrieen vor Freude, ungehört verhallt, im Spiegel kein Bild keine Worte berühmt vergessene Gedanken, Wein im Überfluss. Entschuldigung heucheln, für ein gutes Gewissen, sehen und fühlen, was Gestern noch war, dunkle Ringe am Fenster Gebilde dunkel der Wald, das Feuer eiskalt. Schmerzen vergehen, der Blick nach vorn, die Vergangenheit steht, doch weicht nicht zurück, geschehenes geschrieben doch die Zettel verlegt tanzen im Wind, auf der Suche nach dem Kind. Geliebt und gejagt, das Feuer im Meer, Lösung vertagt, Gebot zur Lage gemacht, doch ein Licht erhellt dein Gesicht sieht auf dich hinab, grinsend und flehend. Besonderer Schein, die Welt ist allein, ein Schritt zum Glanz, erhabenes Gefühl, plötzlich allein ein Kind zu sein der Wunsch, und was daraus wird. Gespielter Reim, die Sonne geht auf, im Kerzenschein, Dunkelheit verbrannt, plötzliches Licht Zukunft zerbricht Nur eines allein, Trost und Stolz im Gesicht. Vertrautes Gesicht, doch schon so lange tot, der Wunsch zurück, nie erfüllen sich wird, schlaflose Nacht mit Lachen verbracht Kindheit, schon lange nicht mehr an dich gedacht. |