Gedichte







A

Allein
Am Wegesrand
An der eigenen Stelle
Auf ein Neues
Augen der Welt
Autofahrer


B
Blumen im Wasser würden ertrinken


C


D
Das alte Wort
Das dunkel der Nacht
Das leere Herz
Das Tor im Fels
Das Vorne
Dein eigenes Leben
Dein Traum
Deinen Welten freien Lauf
Denken
Der andere Weg
Der erste Gedanke
Der Lauf der Geschichte
Der Moment in dem nichts geschah
Der Narr des Menschen
Der Pokal des Verlierens
Der Schrei aus dem Wald
Der Traum vom eigenen Glück
Der Weg
Der Weg der Gedanken
Der Weg zu Fuß
Desinteresse
Die Antwort auf
Die Anzahl der Steine
Die Ballade von der vergessenen Kindheit
Die eigene Geschichte
Die einst so stolze Burg
Die Flut der Träume
Die fünfte Zeile
Die Reinheit
Die verschwundene Erinnerung
Die Welt setzt es gleich
Durch die dichten Wolken
Durch die Welten
Düstere Gedanken


E
Ein Lied
Ein tiefer Tag
Ein toller Tag
Einen Traum zu kaufen
Erinnerung
Erleben und beobachten
Erschöpfte Gedanken


F
Fern vom Leben
Frieden


G
Gedacht, gesagt, getan
Gefühltes Leben
Gejagter Gedanke
Geliebte Gedanken
Geschaffen
Geschichten und Träume
Getrocknete Tränen
Gewinnen
Große Dinge
Große wahre Fragen


H
Heilung deines Wesens
Hochmut zu trinken
Hoffnung


I
In kaltem Eis


J
Jenseits der Nacht


K
Kälte


L
Lange Reden, dummer Sinn
Lauf der Dinge
Lauschender Klang
Leeres Land
Licht und Dunkelheit
Lied der Nacht
Linke
Lustig bis zur Dankbarkeit


M
Mag es sein wollen
Mag sein wie es will
Meine Zeit


N
Nichts getan


O


P


Q


R
Regen
Ruhe


S
Salz auf der Haut
Sorglos gedacht
Stile, wer weiß
Stolz in der Stimme
Sturm über dich
Suchen und finden


T
Tag und Nacht
Tanz des Lebens
Tief drin in dir
Trinkspruch


U
Unerfüllt


V
Verbündete
Vertrauen
Verwunschen
Vom Glas das niemals brach
Vom Stolz sich im Sturm zu drehen
Vor dem Tag kommt die Nacht


W
Wagemut, Bescheidenheit
Waldwirsch (dich)
Wärme der Haut
Warten auf die Zeit
Was blieb
Was kommt
Was wäre wenn
Weg der Welten
Welten gehen
Winterwald
Wort im Ohr


X


Y


Z
Zeit der Wege
Zeit zu warten
Zu Hilfe zu eilen
Zum  ersten mal nichts getan
Zum Leben entfernt
Die einst so stolze Burg



Steine liegen wahllos an der Seite des Weges,
ungeachtet führt mein Weg durch sie hindurch
Steine, die einst zusammen gehörten,
die zu Mauern gestapelt waren.
Mauern, die einst Menschen beschützten,
vor der Wildnis, vor Tieren und dem nahenden Feind.
Dann sehe ich sie vor mir,
die Reste eines einst so stolzen Burg.
Die äußeren Mauern weit verstreut,
die inneren eingestürzt
Menschen hatten sie einst gebaut
Mit ihrem Schweiß und ihrem Blut.
Und vielleicht haben Menschen sie auch wieder zerstört.
Vielleicht wurde sie einfach nur verlassen
Weil sie nicht mehr zeitgemäß war.
Verlassen , vergessen, verfallen.
Ihre Mauern schützten Generationen
Aber danach verlies sie der Mensch
Vielleicht die Zeit und die Natur,
die das werk des Menschen zerstörte,
ich weiß es nicht.
Keine Tafel auf der steht, wie die einst so stolze Burg hieß,
nur ein schwarzes Rechteck in einer Landkarte, Namenlos,
der einst so stolze Burg.
So stehe ich vor ihr und sehe sie an.
Ich gebe ihr selbst einen Namen,
Friedensburg.
Ein großes Wort für eine einst große Burg.
Jetzt nur eine unbedeutende Ruine
Zerstört, verlassen, vergessen.
Aber da sehe ich plötzlich
Eine kleine Blechtafel, in einem vom Wetter geschützten Winkel.
In acht Sätzen ist alles geschrieben,
was man über die Burg weis.
Der Name ist anders, als der, den ich ihr gab,
aber mit einem Schlag wird aus der unbedeutenden Ruine
wieder eine stolze Burg
Und ich blicke lächelnd an ihr hoch.




Tanz des Lebens

 

Der Tanz des Lebens,

immer der gleiche Rhythmus

aber jeder Takt völlig anders

niemals wiederholt er sich,

und ist doch immer das selbe.

Tausend Instrumente klingen,

dennoch herrscht absolute Stille.

Du bewegst dich im Rhythmus,

zu welchem Rhythmus?

Milliarden gleiche und doch verschieden.

Tanzt du zu einem oder zu allen

Der Tanz des Lebens,

ein wilder Tanz,

dennoch bewegst du dich kaum.

Findest Gefallen oder Abscheu.

Ein freier Tanz,

traumhaft schön.

Der Tanz des Lebens

Der schönste aller Tänze,

nie weist du was der nächste Takt bringt.

Tausend Pauken oder eine Violine.

Die Anzahl spielt keine Rolle,

für einen Tanz, der kein Ende hat.




Vom Glas das niemals brach


Weite Ferne weilen sehen,
in allen Farben.
Unsichtbarkeit und Dunkelheit,
auf große Reise gehen.
Fernab allen Dingen und Sein,
Dunkelheit wird zu hellstem Schein.
Unhörbar zu zweit vereint.
Glauben an dich allein,
von unendlicher macht,
fürchtet es keinen Feind,
obwohl du deine Furcht kennst.
Oder gerade deshalb.
Tausen Scherben,
wo einst das Glas war.


Die Ballade von der vergessenen Kindheit

Gebleichtes Leben, dem Untergang gleich,
gestärkte Ehren, im Wandel der zeit,
ein kleines Lied
in schroffem Fels
gesehen den Weg, und ihn doch verlassen.

Starrende Sucht, entlang aller Wasser,
gewissenlos stur, die Kindheit vergessen,
keine Musik
nur nach vorn
Träume von früher, liegen auf Halde.
 
Gerissene Furcht, kein Blick zurück,
unerfüllte Suche, nach den Dingen der nacht,
plötzlich ein Schrei
aus dem Bild der Welt
tödliche Leere, in Gewissen vereint.

Geliebt am Morgen, getrauert in der Nacht,
Die Liebe durch Geld, miteinander verbracht,
das große Nichts
im Schleier verwischt
gepeinigte Seele, für den nächsten Gast auftischt.

Fern von dir selbst, fern in der Nacht,
fern vom Leben, noch weiter entfernt gedacht,
geschriebene Worte
auf wellen aus Eis
an manchen Momenten, dennoch zurück gedacht.

Zurück zum warten, warten auf was,
auf den Tag, oder auf die Nacht,
warten auf alles
warten auf nichts
warten darauf, das der Gedanke dich findet.

Oder die Suche, Suche nach verborgenem,
Suche nach Leid, Suche nach der Freud,
durchtrieben gemein
erwischt sein
den Weg durch die Nacht, am Fenster verbracht.
Gedanken du Wünsche, hinter Schleiern versteckt,
geschrieen vor Freude, ungehört verhallt,
im Spiegel kein Bild
keine Worte berühmt
vergessene Gedanken, Wein im Überfluss.

Entschuldigung heucheln, für ein gutes Gewissen,
sehen und fühlen, was Gestern noch war,
dunkle Ringe
am Fenster Gebilde
dunkel der Wald, das Feuer eiskalt.

Schmerzen vergehen, der Blick nach vorn,
die Vergangenheit steht, doch weicht nicht zurück,
geschehenes geschrieben
doch die Zettel verlegt
tanzen im Wind, auf der Suche nach dem Kind.

Geliebt und gejagt, das Feuer im Meer,
Lösung vertagt, Gebot zur Lage gemacht,
doch ein Licht
erhellt dein Gesicht
sieht auf dich hinab, grinsend und flehend.

Besonderer Schein, die Welt ist allein,
ein Schritt zum Glanz, erhabenes Gefühl,
plötzlich allein
ein Kind zu sein
der Wunsch, und was daraus wird.

Gespielter Reim, die Sonne geht auf,
im Kerzenschein, Dunkelheit verbrannt,
plötzliches Licht
Zukunft zerbricht
Nur eines allein, Trost und Stolz im Gesicht.

Vertrautes Gesicht, doch schon so lange tot,
der Wunsch zurück, nie erfüllen sich wird,
schlaflose Nacht
mit Lachen verbracht
Kindheit, schon lange nicht mehr an dich gedacht.